Page tree
Skip to end of metadata
Go to start of metadata

Die Benutzeroberfläche von Scope wurde neu gestaltet.

Weniger Farben und schlichtere Elemente brauchen weniger Rechnerkapazitäten. Für die Verkehrsträger wurden neue, leicht verständliche Icons gestaltet. Diverse Aktionlinks werden nun als Buttons dargestellt. Mit der neuen Benutzeroberfläche ist Scope nicht nur moderner, sondern auch schneller geworden. An den bekannten Funktionalitäten hat sich aber nichts geändert. Scope funktioniert wie bisher.

Generell

Agenten bewerten und auswählen

Unter Stammdaten > Geschäftspartner können Geschäftspartnern, welche die Rolle "Agent" haben, mit einem Rating belegt werden.

Das Rating hängt von der Anzahl der vergebenen Sterne ab. Es können von 0 - 5 Sterne für den Geschäftspartner vergeben werden. Als Standard erhält jeder Geschäftspartner, egal ob bereits angelegt oder und neu angelegt, einen Stern.

Der Geschäftspartner kann nur für die unter "Standorte" definierten Orte als Agent in der Sendungserfassung ausgewählt werden.

Die Agenten werden gemäß ihres Ratings in der Sendungserfassung angezeigt und können entsprechend ausgewählt werden.

Wurde einem Agenten kein Stern im Rating zugeteilt, so kann dieser nur für Importsendungen ausgewählt werden. Eine Verwendung bei Exportsendungen ist nicht möglich.

Video 

↓ Video herunterladen

Spedition

Änderung der RegB- und KC Nummer gemäß Vorgabe LBA zum 01.02.2016

Für Luftfracht Exporte gibt es seitens LBA eine neue Vorgabe der RegB-Nummer und der KC-Nummer: die IDs wurden zum 01.02.2016 gekürzt.

Mit diesem Release-Update können Sie beide Formate (ursprüngliches und neues Format) in Rolle "RegB / TP" und "Sicherer Versender" hinterlegen. Es gibt dann nur noch eine Warnung als Validierung, falls das gekürzte Format eingepflegt wird. 

Die Online-Prüfung der Gültigkeit auf der EU Datenbank richtet sich nach dem Zeitpunkt: ab dem 01.02.2016 wird die Suche nur nach dem neuen, gekürztem Format vom LBA erlaubt.

Um die RegB-Nummer aller bestehenden Geschäftspartner automatisch anzupassen, können Sie via Einstellungen --> Luftfracht --> Security Setup via Extras "RegB und Known Consignors IDs konvertieren" ausführen (sofern Sie die Berechtigung dafür haben).
Der Vorgang kann nicht mehr rückgängig gemacht werden und muss somit erst am/nach dem 01.02.2016 erfolgen. Alternativ können Sie die Nummern manuell in den Rollen der Geschäftspartner anpassen.

Kontraktnummer als Vertragsnummer zieht hinterlegte K-Rate

Unter Luftfracht > Export Sendungen, können in den Sendungstypen "Direkt, Back to Back und Master",  die Kontraktnummer des Lieferanten (Vertrag) erfasst werden.

Für die Erfassung wurde das Feld "Vertrag" in der Sendungserfassung im Reiter "Allgemein" hinzugefügt.

Die erfasste Vertragsnummer wird im AWB-Editor als CINO-Nr. angezeigt. Außerdem wird nicht mehr automatisch die Q Rate gezogen, sondern die K Rate.

Unter "AWB-Zusatztexte" wird die Vertragsnummer mit einem K und der erfassten Nummer dargestellt.

Im AWB Ausdruck werden die Rate und die Vertragsnummer im Feld Rate Class / Commodity Item No. angedruckt.

Video 

↓ Video herunterladen

Schnellerer Zugriff auf AWB Informationen

Unter Luftfracht > Export Sendung wurde unter "Extras die AWB Info hinzugefügt. Mit dieser Funktion können Informationen über einen gewünschten AWB angezeigt werden. Die Option ermöglicht eine komfortable Suche nach einem AWB und dessen Verwendung in Scope.
Es werden zusätzlich AWB-Nummern bei der Suche berücksichtigt und angezeigt, die in einer Airlinebuchung erfasst wurden.

In dem sich öffnenden Fenster kann die AWB-Nummer erfasst werden. Die Erfassung kann mit und ohne Bindestrich erfolgen. Nach Eingabe ist der Button "Anzeigen" zu drücken, um das Ergebnis angezeigt zu bekommen.

Es werden nun die wichtigsten Informationen zum AWB, der Sendung und der Airlinebuchung angezeigt.

Video 

↓ Video herunterladen

Zwischen zentraler und lokaler Segelliste wählen

Zur Ermittlung der Reise in einer Seefracht Export Sendung, kann nun zwischen einer zentralen und einer dezentrale Segelliste ausgewählt werden.
Die zentrale Segelliste wird auf einem Webserver zur Verfügung gestellt und von diesem abgerufen. (Dieser Service ist noch im Aufbau und steht noch nicht zur Verfügung) Die lokale Segelliste wird auf dem lokalen Server gesichert.

1a) In der zentralen Segellist werden alle den Suchkriterien entsprechenden Abfahrten angezeigt. Die gewünschte Reise kann mit "Übernehmen" und doppeltem Mausklick in die Sendungserfassung übernommen werden.

1b) In der lokalen Segelliste werden nur Reisen angezeigt, welche zuvor bereits aus der zentralen Segelliste ausgewählt wurden. Wurde noch keine Reise in die lokale Segelliste übernommen, muss diese erstmals aus der zentralen Segelliste ausgewählt werden und steht ab diesem Zeitpunkt für zukünftige Sendungen zur Verfügung.


Die Daten zum Hauptlauf können nach Auswahl einer Reise nicht mehr geändert werden und die Felder sind ausgegraut.



Es besteht die Möglichkeit, die Verlinkung mit der Reise aufzuheben. Mit Klick auf die rechte Maustaste im Feld "Reise, Schiffskurs" öffnet sich ein Kontextmenü. Hier ist der Punkt "Link zu Segelliste löschen" auszuwählen.




Die Felder vom Hautlauf können nun überschrieben werden.

Segelliste.mp4

Finanzen

Ratenblätter erstellen und versenden

Es können nun Ratenblätter an Kunden für definierte Ziele erstellt werden und per E-Mail versendet werden.

Unter Spedition > Ratenblattvorlage kann für einen Geschäftspartner ein Ratenblatt erstellt werden.

In der Ratenblattvorlage werden die benötigten Stammdaten für das Ratenblatt gepflegt.

Unter Blätter, werden die spezifischen Daten für die Raten und Fahrgebiete gepflegt.



Unter Konditionen, werden die Bedingungen, welche für die Raten zur Geltung kommen, definiert.

Im Anschluss kann das Ratenblatt an den Geschäftspartner, oder sich selbst per E-Mail gesendet werden.

Vor dem Senden muss die Gültigkeit für die Raten erfasst werden.

Das Ratenblatt steht nach dem Senden in den Reitern "Dokumente" und "E-Mails" zur Verfügung.

Ratenblatt.mp4

Seefrachttarife FCL / LCL importieren statt einzeln erfassen

Unter Stammdaten > Finanzen > Ratenimporte, können nun Seefrachttarife (FCL/LCL) mittels XLS-Datei eingelesen werden.

Über Import > Seefracht, werden die Dateien zum Upload ausgewählt.

Es öffnet sich ein Fenster, in dem die Datei ausgewählt werden kann.

Nach erfolgreichem Upload, wird das Ergebnis in der Übersicht dargestellt. Mit doppeltem Mausklick auf den importierten Tarif und mit Öffnen, lassen sich Informationen über den Status abrufen.

In der Übersicht werden allgemeine Informationen und vorhandene Warnungen angezeigt.

Die importierten Tarife stehen in der Tarifanwendung zur Verfügung.

Video 

↓ Video herunterladen

 

Zoll Deutschland

ATLAS Ausfuhr (AES) Release 2.3 und ATLAS-Release 8.6

Die Zertifizierung von AES 2.3 wurde für die Scope Version 7.4 abgeschlossen. Das Ende der weichen Migration ist der 24.04.2016. Die Zertifizierung von ATLAS 8.6 wurde am 26. Februar 2016 erfolgreich abgeschlossen für die Scope Version 7.6. Das Ende der weichen Migration ist der 16.05.2016.

Eine Zusammenfassung der Änderungen wird nachstehend beschrieben.

ATLAS Ausfuhr (AES) Release 2.3 und ATLAS-Release 8.6

Informationen vom ZIVIT zu AES Release 2.3 - ATLAS_Info 1786_15.pdf

Informationen vom ZIVIT zu ATLAS Release 8.6 -ATLAS_Info 3158_15.pdf

ATLAS Ausfuhr (AES) Release 2.3

Statusanfrage zu Ausfuhr/Ausgang

Die Nachricht zur MRN-bezogenen Statusanfrage zum Ausfuhrvorgang (E_EXQ_QUE) steht über die Programmaktion NEU - Statusanfrage zu Ausfuhr/Ausgang zur Verfügung. Dadurch haben Teilnehmer die Möglichkeit, den Status eines Ausfuhrvorgangs zu erfragen.

 

Einführung der TCUI-Nummer

Die TCUI-Nummer (auch TCUIN: Third Country Unique Identification Number) ist ein Oberbegriff für Identifikationsnummern von drittländischen Wirtschaftsbeteiligten, die nicht von einem EU-Mitgliedstaat vergeben worden sind und auf einer drittländischen Identifikationsnummer basieren z.B. EU-MRA-Nummer. (Durch MRA-Abkommen (MRA = Mutual Recognition Agreements) zwischen der Europäischen Union und jeweiligen drittländischen Partnerländern ist die EU-weite Anerkennung des AEO-Status von Wirtschaftsbeteiligten mit Sitz in diesen Partnerländern (z.B. Japan oder USA) geregelt. Drittländische Wirtschaftsbeteiligte, deren AEO-Status im Rahmen eines solchen Abkommens anerkannt wurde, erhalten eine „EU-MRA-Nummer“.) Im IT-Verfahren ATLAS können bestimmte drittländische Beteiligte durch die Angabe der „EU-MRA-Nummer“ als „Partnerland AEO (MRA)“ identifiziert werden. Die Verwendung der EU-MRA-Nummer ist für den Empfänger, der im Drittland ansässig sein kann und den Ausführer, der nicht Anmelder oder Verfahrensinhaber/Bewilligungsinhaber PV ist und ebenfalls im Drittland ansässig sein kann, an Stelle der EORI-Nummer zulässig.

Wegfall der Felder Adressaten-Konstellation - Endverwender

Die Felder zum „Endverwender“ und zur „Adressaten-Konstellation“ wurden aus allen AES-Anwendungen und AES-Nachrichten entfernt.

Berücksichtigung des Verfahrensinhabers PV

Da der Verfahrensinhaber der Passiven Veredelung (PV) der Inhaber der Rechte und Pflichten aus dem Zollverfahren ist und dieser nicht  in jedem Fall dem Ausführer oder Anmelder entsprechen muss, muss dieser eindeutig identifiziert werden. Daher ist der Verfahrensinhaber PV als neuer Beteiligter eingeführt worden. Er ist in der Ausfuhranmeldung zur Überführung in die zollrechtliche Passive Veredelung (PV) immer anzugeben Der Verfahrensinhaber PV ist immer der Inhaber der Bewilligung zur PV.

Kennzeichen Zollamtliche Freigabe an Flughafen-Zollstellen

An Flughafenzollstellen kann der Teilnehmer am Ausgang mit der Bestätigung der Vorabausfuhranzeige (E_EXT_ANT) und/ oder der Gestellungsanzeige (E_EXT_PRE) nun wählen, ob er den Report „zollamtliche Freigabe“ mit der Erlaubnis zum Ausgang (E_EXT_STA) benötigt. Die Nachrichten Erwartung am Ausgang (EExtAnt) und Gestellung (EExtPre) haben deshalb nun unter AES 2.3 eine dritte Option für besondere Tatbestände: 3 = "Keine Übermittlung der zollamtlichen Freigabe"  Meldet der TNEXIT den besonderen Tatbestand „Keine Übermittlung des Reports zur zollamtlichen Freigabe“, wird ihm der Report mit der Freigabe zum Ausgang nicht übermittelt.

Statusnachricht  Abbruch der Ausgangsabfertigung

Der Teilnehmer am Ausgang  erhält zukünftig in allen Situationen, in denen der von ihm gestellte AfV nicht mehr weiter bearbeitet werden kann, eine Statusnachricht, welche ihn über die abgebrochene Ausgangsabfertigung des AfV informiert.

Wegfall Angabe Zustand der Verschlüsse E_EXT_INF

Das Datenfeld „Zustand in Ordnung“ innerhalb der Datengruppe „Verschlüsse“ entfällt aus der Nachricht E_EXT_INF. Die Anzahl der Verschlüsse sowie die Verschlusszeichen werden am Ausgang weiterhin systemseitig an den Teilnehmer übermittelt

Kennzeichen Besonderer Tatbestand

In der E_EXP_DAT kann ein besonderer Tatbestand angezeigt werden. Der Anmelder/direkte Vertreter (DV) kann beispielsweise in der Ausfuhranmeldung entscheiden, ob neben ihm auch der Ausführer einen Ausgangsvermerk (E_EXP_NOT) erhalten soll; indem der Sender der Ausfuhranmeldung den besonderen Tatbestand „Ausführer erhält neben Anmelder/DV den Ausgangsvermerk“ nutzt. Über das Setzen des Flag besonderen Tatbestand „Empfänger  der Nachforschung ist der Anmelder“ kann künftig ein Beteiligter innerhalb der Anmeldung zur Ausfuhr z.b. entscheiden und der AfZSt mitteilen, wer der Empfänger der Nachforschungsanfrage sein soll. 


ATLAS-Release 8.6

Nachfolgend eine Übersicht wesentlicher Änderungen mit ATLAS Release 8.6.

Allgemein

  • Einführung der EU-MRA-Nummer

Durch MRA-Abkommen (MRA = Mutual Recognition Agreements - zwischen der Europäischen Union und jeweiligen drittländischen Partnerländern ist die EU-weite Anerkennung des AEO-Status von Wirtschaftsbeteiligten mit Sitz in diesen Partnerländern (z.B. Japan oder USA) geregelt. Drittländische Wirtschaftsbeteiligte, deren AEO-Status im Rahmen eines solchen Abkommens anerkannt wurde, erhalten eine „EU-MRA-Nummer“( Anderer Begriff: TCUI-Nummer, Third Country Unique Identification Number). Im IT-Verfahren ATLAS können bestimmte drittländische Beteiligte durch die Angabe der „EU-MRA-Nummer“ als „Partnerland AEO (MRA)“ identifiziert werden. Es besteht nun im aktuellen Release auch die Möglichkeit der Identifikation von drittländischen Beteiligten anhand einer EU-MRA-Nummer im Verfahrensbereich Einfuhr. Die Verwendung der EU-MRA-Nummer ist hier ebenfalls für alle Beteiligten zugelassen, die sich nicht zwingend über eine EORI-Nummer identifizieren müssen. Dazu zählen im Einfuhrbereich ausschließlich der Versender und der Ausführer. Des Weiteren ist es nicht mehr möglich, im Verfahrensbereich EAS eine Niederlassungsnummer in Kombination mit einer EU-MRA-Nummer zu übermitteln.

  • SEPA-Lastschriftverfahren

Im Zuge der Anpassungen hinsichtlich SEPA wurden die Felder „Kontonummer“ und „Bankleitzahl“ aus den Nachrichten „Einfuhrabgabenbescheid/Befund“ (CUSTAX), „Einfuhrabgabenbescheid aus NEE“ (SRATAX) und „Bescheid über die abschließende Festsetzung von Einfuhrabgaben“ (FINTAX) entfernt. In den entsprechenden Zollnachrichten wurde das Feld „Lastschriftteinehmernummer (LTN)“ in „Mandatsreferenznummer“ umbenannt und von 4 auf 10 Stellen erweitert. Der Begriff „Lastschriftverfahren“ wurde in „SEPA-Lastschriftverfahren“ umbenannt.

Hinweis

Die Mandatsreferenznummer kann zum Releasewechsel Ihrer EORI in Scope in den Stammdaten ATLAS Deklarant - Bewilligungen und in den Vorlagen angepasst werden      

 

 

  • E-Mail-Adresse und Telefonnummer des Ansprechpartners in der Firma

Bei der Abgabe von Summarischen Anmeldungen und Zollanmeldungen im Bereich Einfuhr ist es nun möglich, neben dem Namen, der Stellung und der Telefonnummer auch die E-Mail-Adresse des Ansprechpartners in der Firma anzugeben. Die Telefonnummer des Ansprechpartners in der Firma ist nun verpflichtend anzugeben. 


Zolllagerverfahren

  • Vereinfachte Überführung in das Zolllagerverfahren (ASV A9, VAV S9), neues Feld „Bewilligungsnummer (vereinfachtes Verfahren)"

Ab dem ATLAS Release 8.6 wurde eine neues Feld Bewilligungsnummer (vereinfachtes Verfahren) für die Zoll Nachricht SCWREC eingeführt. Hintergrund ist eine zollseitige Anpassung der Bewilligungen für das Verfahren.

(info) Sollte Ihnen zollseitig eine Mitteilung bzgl. der neuen Bewilligungsnummern noch nicht vorliegen, nehmen Sie bitte Kontakt mit dem bewilligenden Hauptzollamt auf.

Auszug aus der ATLAS – Info 3158/15:

"Ab dem ATLAS-Release 8.6 ist die „Mitbewilligung“ einer vereinfachten Überführung in das Zolllagerverfahren im Rahmen der Zolllagerbewilligung nicht mehr möglich. Um vereinfacht in ein Zolllager überführen zu können, benötigt ein Beteiligter künftig neben einer Bewilligung für das Zolllagerverfahren Typ A, C, D oder E zusätzlich eine Bewilligung für die vereinfachte Überführung in das Zolllagerverfahren mit separater Bewilligungsnummer:  ASV A9 = Bewilligung zur Überführung im Anschreibe-verfahren in das Zolllagerverfahren  VAV S9 = Bewilligung zur Überführung im vereinfachten Anmeldeverfahren in das Zolllagerverfahren. Die Bewilligungen für die vereinfachte Überführung von bereits erteilten Zolllagerbewilligungen werden grundsätzlich aus der Zolllagerbewilligung automatisiert extrahiert. Bei inhaltlichem Anpassungsbedarf dieser werden die Bewilligungsinhaber entsprechend durch ihr zuständiges Hauptzollamt informiert. Die neuen Bewilligungsnummern gültiger Bewilligungen zur vereinfachten Überführung werden dem Bewilligungsinhaber nach Echtbetriebsbeginn von seinem zuständigen Hauptzollamt zur Verfügung gestellt. Ein Antrag zur Veranlassung der Trennung betroffener Bestandsbewilligungen ist nicht erforderlich. Für die Angabe der Bewilligungsnummer zur vereinfachten Überführung in das Zolllagerverfahren wurde in den entsprechenden Zollanmeldungen das neue Feld „Bewilligungsnummer (vereinfachtes Verfahren)“ geschaffen. Während der Umstellungsphase ist wie folgt anzumelden: Bis zur Umstellung der Teilnehmersoftware auf das neue Nach-richtenformat 8.6 werden ausschließlich Nachrichten im Format 8.4/8.5 übermittelt. Hier ist – auch wenn die Bewilligungsnummer für die vereinfachte Überführung bereits mitgeteilt wurde – weiterhin allein die Zolllagerbewilligung anzumelden. Da zollintern bereits Prüfungen gegen diese Nachrichten auf die neue A9- bzw. S9-Bewilligung umgeleitet werden, kann es vor-kommen, dass ggf. in Fehlermeldungen die neue A9- bzw. S9-Bewilligung namentlich genannt wird, obwohl diese vom Teil-nehmer bei der Anmeldung noch nicht verwendet wurde. Nach Umstellung der Teilnehmersoftware auf das Nachrichtenformat 8.6, ist bei vereinfachter Überführung in das Zolllagerver-fahren neben der Zolllagerbewilligung zwingend auch die A9- bzw. S9-Bewilligung anzumelden. Da die Umstellung der Teilnehmer auf das neue Nachrichtenformat 8.6 erfahrungsgemäß frühestens ca. 6 Wochen nach Echtbetriebsbeginn eines neuen ATLAS-Releases erfolgt, wird die Mitteilung der neuen Bewilligungsnummern durch das Hauptzollamt bis zum Umstellungszeitpunkt erfolgt sein. Sofern in Ausnahmefällen zum Umstellungszeitpunkt dem Teilnehmer die A9- bzw. S9-Bewilligungsnummer noch nicht bekannt ist, sollte Kontakt mit dem bewilligenden Hauptzollamt aufgenommen werden."

  • Feld Neuer Umrechnungskurs - Haken/Flag "neuen Wechselkurs beantragen", Link Zollwertberechnung aus Zugang übernehmen

Im Zuge Anpassung der Neuerungen aufgrund der Anwendbarkeit des Unionszollkodex zum 1. Mai 2016 im Bereich des Zolllagerverfahrens  wird zollseitig im Feld Neuer Umrechnungskurs in der Nachricht EGZ-ZL der Wert JA vorgeschrieben. Hintergrund ist  Bemessungsgrundlage, die ab dem 01. Mai 2016 bei der Beendigung des Zolllagerverfahrens durch Überlassung in den zollrechtlich freien Verkehr anzuwenden ist. Scope unterstützt hier den Anwender zusätzlich durch eine eingebaute Validierungsprüfung und einem zusätzlichen Link zur Übernahme von Werten aus den Zugängen in die Zollwertberechnung.

In der ATLAS – Info 1738/16 wurde vom Zoll die Entscheidung mitgeteilt, dass aufggrund von Einwänden der ATLAS Teilnehmern und Softwareherstellern, die Plausibilisierung des Wertes „J“ im Feld „Kennzeichen Neuer Umrechnungskurs“ bis voraussichtlich Ende dieses Jahres im Fehlerfall nicht zur Ablehnung der entsprechenden EGZ-ZL Positionen führen soll.

Auszug aus der ATLAS – Info 0842/16

Zolllager des Typs D sowie des Typs E, die wie D bewilligt wurden

Für Waren, die ab dem 1. Mai 2016 in Zollläger des Typs D und E, wie D bewilligt, übergeführt werden, sind bei der Beendigung des Zolllagerverfahrens durch Überlassung in den zollrechtlich freien Verkehr die Bemessungsgrundlagen anzuwenden, die bei der Zollschuldentstehung gelten (inkl. des dann geltenden Umrechnungskurses). Dazu wird ab dem 1. Mai 2016 in der EGZ-ZL Position, die auf einen entsprechenden Zugang referenziert, im Feld „Neuer Umrechnungskurs“ der Wert „J“ verlangt. In diesem Fall sind die D.V.1 Angaben in der EGZ-ZL Position erneut anzugeben. Sollte aufgrund dessen eine Anpassung der Teilnehmersoftware erforderlich sein, so kann diese eigenverantwortlich vorgenommen werden.Für Waren, die vor dem 1. Mai 2016 in Zollläger des Typs D und E, wie D bewilligt, übergeführt wurden, können bis zum Ablauf der Übergangsfrist am 31. Dezember 2018 weiterhin die Bemessungsgrundlagen angewendet werden, die bei der Einlagerung festgestellt wurden. In der EGZ-ZL Position, die auf einen entsprechenden Zugang referenziert, kann daher verfahren werden wie bisher.

Auszug aus der ATLAS – Info 1738/16

ATLAS-Systemreaktion ab 1. Mai 2016

Nach der Veröffentlichung der o.g. ATLAS - Info wurde seitens der ATLAS-Teilnehmer und Softwarehersteller der Einwand erhoben, dass aufgrund der bestehenden internen Prozesse zumindest teilweise Probleme bezüglich der rechtzeitigen Umsetzung bestehen. Aufgrund dessen wurde entschieden, dass die Plausibilisierung des Wertes „J“ im Feld „Kennzeichen Neuer Umrechnungskurs“ bis voraussichtlich Ende dieses Jahres im Fehlerfall nicht zur Ablehnung der entsprechenden EGZ-ZL Positionen führen soll.Vielmehr werden ab dem 1. Mai 2016 auch EGZ-ZL Positionen, in denen der Verpflichtung zur erneuten Anmeldung der Bemessungsgrundlagen nicht nachgekommen wird, in ATLAS eingearbeitet. Die Einfuhrabgaben werden jedoch nicht abschließend festgesetzt, um nach Bewältigung der Umstellungsprobleme eine Korrektur zu ermöglichen. Für Teilnehmer, die EGZ-ZL Positionen bereits wie unter 1. beschrieben anmelden können, erfolgt, sofern keine anderen Gründe vorliegen, die abschließende Festsetzung der Einfuhrabgaben.

Haken "Neuen Wechselkurs beantragen"

Link "Zollwertberechnung aus Zugang übernehmen"

Umwandlungsverfahren und Aktive Veredelung

Um sicher zu stellen, dass nur mit einer passenden Verfahrensbewilligung in das angemeldete Verfahren überführt werden kann, wurden neue Bedingungen in die Feldbeschreibungen "Bewilligungsnummer (vereinf. Verfahren)" und "Bewilligungsnummer (AV/UV)" aufgenommen.

Auszug aus der ATLAS – Info 3158/15:

Bewilligungen für das Umwandlungsverfahren werden ab dem 1. Mai 2016 als Bewilligungen für die aktive Veredelung (Nichterhebungsverfahren) fortgeführt. Dafür werden neue Bewilligungsnummern vergeben. Bewilligungen für die aktive Veredelung (Zollrückvergütungsverfahren) werden ab dem 1. Mai 2016 als Bewilligungen für die aktive Veredelung (Nichterhebungsverfahren) fortgeführt. Dafür werden neue Bewilligungsnummern vergeben.

(info) Sollte Ihnen zollseitig eine Mitteilung bzgl. der neuen Bewilligungsnummern noch nicht vorliegen, nehmen Sie bitte Kontakt mit dem bewilligenden Hauptzollamt auf.

EAS

  • Ansprechpartner des SumA-Verantwortlichen in der Ausgangs-SumA

In der Ausgangs-SumA (ASumA) sind bezüglich des SumA-Verantwortlichen nun Angaben zum Ansprechpartner in der Firma zu übermitteln. Für diese Angaben wurde eine entsprechende Plausiprüfung eingebaut. Der Name und die Telefonnummer des Bearbeiters in der Firma sind verpflichtend anzugeben. Die Stellung des Bearbeiters in der Firma, die E-Mail-Adresse sowie eine Faxnummer können optional angegeben werden.

Summarische Anmeldung 

  • Neues Feld „Zusätzliche Angaben“

Im neuen Feld „Zusätzliche Angaben“ können sowohl bei der Abgabe einer SumA (CUSPRL) als auch bei einer Aufteilung (CUSPCS) bzw. Konsolidierung (PRLCON) verfahrensspezifische Erklärungen abgegeben bzw. es kann auf Besonderheiten hingewiesen werden.

  • Neues Feld „Verwahrer (Bewilligungsnummer)“

Zukünftig ist gem. Art. 148 Abs. 1 UZK für den Betrieb von Verwahrungslagern eine förmliche Bewilligung erforderlich. Im Vorgriff auf die Umsetzung des Art. 148 Abs. 1 UZK wurde das neue Feld „Verwahrer (Bewilligungsnummer)“ innerhalb der Summarischen Anmeldung geschaffen. Bis zur Umsetzung des UZK ist in diesem Feld ausschließlich der Wert „OHNE“ anzugeben.

  • Erweiterung der Nachricht „Bekanntgabe einer Maßnahme" CUSSTP

Es werden nun betroffene Wirtschaftsbeteiligte nicht nur über die vorgesehenen Kontrollmaßnahmen sondern auch bei einem Kontrollergebnis „ohne Beanstandungen“ aus dem Bereich EAS automatisiert über das Ende der Kontrollmaßnahme informiert. Außerdem mussten bisher nach der Gestellung gesetzte Sperrvermerke außerhalb von ATLAS bekanntgegeben werden. Außerdem mussten bisher nach der Gestellung gesetzte Sperrvermerke außerhalb von ATLAS bekanntgegeben werden. Nun wurde für die Zollstellen die Möglichkeit geschaffen, mit Hil-fe der CUSSTP den Verwahrer bzw. weitere Beteiligte über das Setzen und die Aufhebung von Sperrvermerken bzw. über eine erfolgte Überholung zu informieren. Die Versendung der Nachricht liegt im Ermessen der Zollstelle.

Einfuhr

  • CUSDEC Aufspaltung  in CFCDEC und  CFCREC

Mit dem ATLAS Release 8.6 wird die Bezeichnung CUSDEC (technische Bezeichnung der Nachricht EZA im Normalverfahren und vereinfachten Verfahren) aufgespalten in 2 technische Nachrichtentypen. Die Nachricht EZA für die Anmeldung der Überführung von Waren in den zollrechtlich freien Verkehr hat den neuen fachlichen Nachrichtentyp CFCDEC erhalten (vormals CUSDEC in der Ausprägung EZA). Die Nachricht vZA/AZ für die Anmeldung der Überführung von Waren in den zollrechtlich freien Verkehr hat den neuen fachlichen Nachrichtentyp CFCREC erhalten (vormals CUSDEC in der Ausprägung vZA/AZ).

 

 

  

 

  • Anmeldung von Zusatzcodes

Mit ATLAS Release 8.6 sind nun ggf. geforderte Zusatzcodes, die gemäß den Vorgaben des TARIC/EZT  zusätzlich zur Anmeldung der Warennummer anzugeben sind, bereits bei der Abgabe der vereinfachten Zollanmeldung (vZA) bzw. Anschreibungsmitteilung (AZ) anzumelden. Wird ein laut TARIC/EZT geforderter Zusatzcode nicht angemeldet, wird die betroffene vZA bzw. AZ nicht eingearbeitet und mit einer Fehlermeldung zurückgewiesen.

  • Erweiterung der Zusatzcodes und der Zollmenge

Es ist nun möglich bis zu zehn Zusatzcodes zu einer Warennummer anzumelden, sofern dies vom EZT gefordert wird. Des Weiteren können jetzt bis zu fünf Zollmengen zu einer Position als Bemessungsgrundlagen für die Abgabenberechnung erfasst werden.

  

 

  • Freischaltung des Verfahrenscodes 7171

Die Beendigung eines Zolllagerverfahrens durch Überführung in ein neues Zolllagerverfahren wird ermöglicht und der Verfahrenscode 7171 im IT-Verfahren ATLAS für folgende Zollanmeldungsarten neu eingeführt: Einzelzollanmeldung für die Überführung in das Zolllagerverfahren (EZA-ZL),  vereinfachte Zollanmeldung/Anschreibungsmitteilung für die Überführung in das Zolllagerverfahren (vZA/AZ-ZL), Auszug aus dem Verzeichnis der Lagerbestände [Zugänge] (BA) Entsprechend wurde für EZA-ZL und vZA/AZ-ZL ein Beendigungsanteil Zolllager geschaffen.

  • Anpassung der Rechtsbehelfsbelehrung in den Nachrichten

In Scope wurden die Ausdrucke CUSTAX, FINTAX und SRATAX angepasst. Innerhalb der Nachrichten „Einfuhrabgabenbescheid/Befund“ (CUSTAX), „Einfuhrabgabenbescheid aus NEE“ (SRATAX) und „Bescheid über die abschließende Festsetzung von Einfuhrabgaben“ (FINTAX) wurden Anpassungen hinsichtlich der Rechtsbehelfsbelehrung vorgenommen. Es wird nun auch die E-Mail-Adresse des Rechtsbehelf-Hauptzollamtes an den Teilnehmer übermittelt. Dazu wurde das neue Feld „Rechtsbehelf-Hauptzollamt (E-Mail-Adresse)“ geschaffen.

  • Abschaffung des Feldes „Sitz des Einführers“

Das Feld „Sitz des Einführers“ wird in ATLAS nicht länger benötigt und wurde daher aus allen Nachrichten entfernt.

Versand

  • Neue Nachrichtengruppe TRQ - Erweiterung der Statusabfrage auf die Teilnehmerschnittstelle

Es wurde eine Nachrichtengruppe TRQ samt zwei neuer Nachrichten E_TRQ_QUE und _STA  eingeführt. Diese Statusanfrage kann nun über die Teilnehmerschnittstelle erfolgen. Sie kann für jeden in ATLAS vorliegenden Versand-vorgang gestellt werden, an dem der anfragende Teilnehmer fachlich beteiligt ist und über eine zum Zeitpunkt der Anfrage gültige EORI-Nummer verfügt. Weitere Details unter ATLAS_Info 3158_15.pdf.

  • Neue Statusmeldung zur Beendigung im vereinfachten Verfahren ZE/ZT

Im Anschluss an die Beendigung eines Versandvorgangs im vereinfachten Verfahren (ZE/ZT) wird der ZE/ZT nach Abschluss der Beendigung über diese Tatsache nun durch die „Statusmeldung zur Beendigung“ (E_TBE_STA) informiert. Der Status in Scope wird dann auf "Beendigung abgeschlossen" gesetzt.

  • Abweichendes Datum der Gestellung beim ZE

Es wurde in Scope dazu eine neue Validierung eingeführt. Im Entladekommentar (E_UR), den der ZE an die Bestimmungsstelle schickt, darf das Datum für ggf. erfasste Ereignisse (Vorfall/Umladung) nicht nach dem Datum der tatsächlichen Gestellung bzw. der Ankunftsanzeige liegen. Liegt das Datum ggf. erfasster Ereignisse nach dem in der Ankunftsanzeige des Zugelassenen Empfängers (E_AN) angegebenen „Datum der Gestellung beim ZE“, so wird die Nachricht E_UR als fehlerhaft abgelehnt.

  • Erhöhung der Anzahl der Verschlüsse

Es können nun Angaben zu maximal 9999 Verschlüssen angemeldet werden. Der Wiederholfaktor der Datengruppe "Verschluss" wurde von 99 auf 9999 erhöht.

  • Anmeldung neuer Verschlüsse

Neue Verschlüsse konnten bisher nur in Zusammenhang mit einem Ereignis Vorfall und/oder Umladung angemeldet werden. Nun können neue Verschlüsse auch als eigenständiges Ereignis angemeldet werden.

  • Überarbeitung des Entladekommentars

In der Nachricht zum Entladekommentar (E_UR) wurde das neue Feld „Kennzeichen Position vorhanden“ geschaffen, mit der ein Zugelassener Empfänger (ZE) jede einzelne Position einer Anmeldung als vorhanden festgestellt melden kann. Setzt er dieses Kennzeichen nicht, so wird der Zollstelle die betreffende Position als fehlend festgestellt mitgeteilt. In diesem Fall können bis auf diesbezügliche Erläuterungen im Feld „[Position] Erläuterung der Unstimmigkeit“ keine weiteren warenbezogenen Angaben gemacht werden.

 

  • No labels