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Einleitung

CASS bietet die Option an, CASS-Belege auch als Dateiausgabe an die Spediteure zu senden. Die Dateiausgabe wird dann als "HOT-Datei" monatlich an den Spediteur übergeben. In Scope kann dann diese Datei eingelesen werden, so dass automatisch die entsprechenden due-Carrier Rückstellung (z.B. Luftfracht, Fuel- und Security Fee) mit einer Eingangsrechnung aufgelöst werden.

Beschreibung

Setup

Um die Cass-Datei einlesen zu können, muss zunächst mit der Aktion Einstellungen die Grundeinstellungen bestimmt werden:

IATA Geschäftspartner Geschäftspartner, welcher als Kreditor des Eingangsbeleges automatisch benutzt wird

Niederlassungsübergreifende Belege erzeugen Wenn diese Option gesetzt ist, wird das gesamte HOT als ein Beleg für die Company erstellt. Wenn die Option nicht gesetzt ist, wird ein Beleg pro Niederlassung erzeugt.

Beleg pro Airline Wenn diese Option gesetzt ist, wird ein Beleg pro Airline erzeugt. Wenn die Option nicht gesetzt ist, wird ein Beleg mit allen Airlines erzeugt.

Beleg pro Leistungsmonat erzeugen Wenn diese Option gesetzt ist, wird pro Leistungsmonat ein neuer Beleg erzeugt (wenn z.B. CASS Sendunge aus einem alten Monat nachbelatet / gutschreibt). Wenn diese Option nicht gesetzt ist, wird ein Beleg für alle Leistungsmonate erzeugt.

Immer für tatsächlichen Agent der Sendung buchen

Buchungen für unbekannte Agenten-IDs überspringen Wenn diese Option gesetzt ist, wird Scope AWBs, welche an IATA Agent Codes abgerechnet werden, die sich im System nicht befinden, ignorieren. Wenn diese Option nicht gesetzt ist, wird es die AWBs auf die Generalposition abrechnen. 

Für Master-AWBs: auch Rückstellungen auf Houses auflösen

Cass Kostenart

Generalposition

Warnmeldung

Während des Imports wird eine Liste von Warnmeldungen erzeugt, wenn Datensätze nicht eingelesen werden können:

Warnmeldung

Bedeutung

Unbekannter IATA-Code %1$s bei AWB %2$s. Gebucht auf %3$s von %4$s

Die Buchungszeile konnte keiner Niederlassung zugeordnet werden (%1$s ist dann der IATA-Code, zu dem kein passender eigener Agent gefunden wurde).
Die Beträge werden trotzdem verbucht, und zwar auf der Generalposition von der Niederlassung, die den CASS-Import durchführt. Diese Generalpositionen kann man in einem Dialogfenster festlegen.

Unbekannter AWB %1$s. Gebucht auf %2$s von %3$s

Zu der AWB-Nummer wurde keine Sendung gefunden. Es wird deshalb auf die Generalposition von der entsprechenden Niederlassung gebucht (der IATA-Code konnte in dem Fall einer Niederlassung zugeordnet werden.)

Falscher AWB %1$s f\u00fcr %2$s. Sendung geh\u00f6rt %3$s. Gebucht auf %4$s von %2$s

Der IATA-Code wurde einer Niederlassung zugeordnet und die Sendung mit angegebener AWB wurde auch gefunden, aber die Sendung gehört der zugeordneten Niederlassung nicht. Es wird dann auf der Generalposition von der ermittelten Niederlassung gebucht

Anzahl eingelesener %s Datensätze (%s) stimmt nicht mit der im Trailer angegebenen Anzahl (%s) überein

Die Checksumme am Ende der Datei hat nicht gestimmt. Diese Warnmeldung hat keine Auswirkung.

Bei AWB %s, von %s, weicht der angegebene Steuerbetrag (%s) stark vom erwarteten (%s) ab

Meistens sind hier die VAT-Beträge nicht entsprechend errechnet oder widersprechen der Summe.

Bei AWB %s wurde zu einer Stornierung (DCO/CCO) kein Revised (DCR/CCR) gefunden. + Bei AWB %s wurde zu einem Revised (DCR/CCR) keine Stornierung (DCO/CCO) gefunden.

Diese Warnmeldungen werden meistens zusammen erstellt:
Wenn auf dem vorherigen CASS-Beleg etwas falsch angegeben war (zB Summe 100,- EUR, anstelle von 80,- EUR, die es sein müssten). Dann kommt in der CASS-Rechnung für den nächsten Monat ein DCO mit 100,- EUR und ein DCR mit 80,- EUR.
Wenn einer der beiden fehlt wird der DCO bzw. der DCR trotzdem verbucht, DCO mit '-', DCR normal.

Zusätzlich wird ein Report als CSV erstellt, welchen man im Dokumenten-Tab der CASS sehen kann.
Der Report wird erzeugt, wenn die Summe der Rückstellungen nicht mit dem Betrag der CASS pro Sendung übereinstimmt.

Das CSV hat dabei folgende Spalten und wird pro Niederlassung erzeugt:
1) AWB-Nummer
2) Sendunsgnummer
3) Charge Code (AF bzw. der CASS-charge-code)
4) Erwartet (gesamtbetrag rückstellungen)
5) Tatsächlich (Betrag CASS)
6) Differenz
7) in %
8) Steuer (VAT oder FREE)
9) Gewicht (CASS) (Gewichtsangabe zu der Sendung in der CASS-Datei)
10) Gewicht (selbst) (Gewicht der sendung in Scope)

Die Fremdbelegnummer wird wie folgt generiert:
CASS-<branch-code><zeitraum-start><zeitraum-ende>
Die daten sind in format 'dd/MM/yyyy'
Also Beispiel: 'CASS-RSIDUS-01/08/2010-31/08/2010'
Diese Nummer ist im Eingangsrechnungsprogramm auch modifizierbar.

IGLU Abrechnung

In Scope kann über "Finanzen->Cass Belege" auch die CASS von anderen Anbietern, wie z. B. "IGLU", eingelesen werden.

Scope erkennt dabei automatisch, ob es sich um eine IGLU-CASS handelt, der Benutzer muss dabei nichts auswählen. In der Tabellen-Spalte "Kreditor" wird angezeigt, welchem Anbieter die CASS zugeordnet wurde.

Der Import selber läuft bei der IGLU-CASS nach den selben Regeln ab:

  • Rückstellungen werden auch für die IGLU-CASS nur dann aufgelöst, wenn der eingetragene Kreditor dem jeweiligen Air-Carrier, oder dem Anbieter der CASS (also Iglu) entspricht.
  • Alle Einstellungen für den CASS-Import -  bis auf den 'IATA-Geschäftspartner' -  gelten auch für die IGLU-CASS. Also etwa auch eingetragene Generalpositionen.

Bitte kontaktieren Sie Ihr Scope-Support Team via F12 in Scope, wenn Sie diese kostenpflichtige Erweiterung für sich ebenfalls wünschen!